Die Ursachen und Folgen eines unbehandelten Tinnitus

Tinnitus ist eine akustische Wahrnehmung, die nur vom Betroffenen wahrgenommen wird. Der Tinnitus hat also nichts mit dem Schall in der Umgebung zu tun. Jeder Mensch hat ein Grundrauschen im Ohr - doch normalerweise ist das Gehirn in der Lage, es auszublenden. Bei Tinnitus-Patienten erreicht dieses Rauschen die Ebene der bewussten Wahrnehmung. Schuld daran sind geschädigte Sinneszellen im Ohr, die mit winzigen Härchen besetzt sind. Sie schwingen mit den Schallwellen mit, die aus der Umgebung auf das Trommelfell und dann ins Innenohr übertragen werden. So entsteht ein Signal, das von den Hörzellen ans Gehirn weitergegeben wird. Kaputte Hörzellen senden auch dann Signale, wenn von außen gar nichts zu hören ist - und das verursacht den Tinnitus.

 

Die Art der scheinbaren Geräusche ist sehr vielfältig. Die akustischen Eindrücke können als Pfeifton, Zischen, Rauschen, Knacken, Zirpen oder Brummen gehört werden. Das Geräusch kann in seiner Lautstärke und Wahrnehmung gleich bleibend sein, es kann aber auch einen rhythmisch - pulsierenden Charakter annehmen oder sich in der Lautstärke verändern und zeitweise überhaupt nicht wahrgenommen werden. Wenn sich der Tinnitus in seiner Lautstärke verändert oder nur zu bestimmten Zeiten auftritt, sollte man genau beobachten, was als Auslöser in Frage kommen könnte. Häufig wird der Tinnitus als Krankheit betrachtet, obwohl er meistens das Symptom einer anderen Krankheit ist. Sehr wichtig bei der Feststellung des Tinnitus ist deshalb die Ursachenforschung. Wann ist der Tinnitus zuerst aufgetreten und was ist zu dieser Zeit passiert? In einigen Fällen lässt sich der auslösende Faktor damit bestimmen und somit eine geeignete Therapie finden.

 

Man unterteilt den Tinnitus in zwei Kategorien: Der subjektive Tinnitus (ca. 95%) kann nur vom Patienten selbst wahrgenommen werden, während der objektive Tinnitus (ca. 5%) bei einer Messung im Gehörgang auch für den Untersucher hörbar sein kann.

 

Ab dem Beginn des Tinnitus werden in der Regel drei Phasen unterschieden:

Der akute Tinnitus (bis 3 Monate), der subakute Tinnitus (3 bis 6 Monate) und chronischer Tinnitus (über 6 Monate). In der akuten und subakuten Phase kommt es vergleichsweise häufig zu einer spontanen Heilung oder Besserung der Symptome. Eine medizinische Therapie greift in dieser Zeit am Besten. Je länger der Tinnitus besteht, desto höher ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass er dauerfhaft bestehen bleibt. 

Der erste Weg bei Tinnitus sollte immer der zum HNO-Facharzt sein. Zu weiterführenden medizinischen Therapien, wie z.B. die Tinnitus Retraining Therapie (TRT), oder ob ein Neurostimulator helfen könnte, empfehlen wir die Beratung bei einem Facharzt. Für zusätzliche Informationen besuchen Sie einfach die Website von Dr. Hannes Wurzer, Leiter eines Tinnitustherapiezentrums in München.

 

www.hno-promenadeplatz.de

 

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