ReSound Sensia: Die Stimme, die für Sie zählt
ReSound Sensia: Die Stimme vor Ihnen bekommt jetzt Vorrang
Sie sitzen im Restaurant und möchten eigentlich nur verstehen, was Ihr Gegenüber erzählt. Zwei Tische weiter wird laut gelacht, irgendwo klappert Geschirr und hinter Ihnen unterhält sich die nächste Runde. Ausgerechnet diese Stimmen mischen sich plötzlich in Ihr Gespräch ein.
Genau solche Situationen gehören für viele Menschen zu den schwierigsten. ReSound Sensia wurde vor allem dafür entwickelt, Gespräche in unruhiger Umgebung leichter verständlich zu machen. Das neue Hörsystem erkennt, was gerade um Sie herum passiert, und kann die Person stärker hervorheben, zu der Sie schauen. Die lauteste Stimme im Raum bekommt also nicht automatisch die größte Aufmerksamkeit.
Das klingt nach viel Technik. Im Alltag soll man davon allerdings möglichst wenig mitbekommen.
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Was macht ReSound Sensia anders?
Stellen Sie sich eine Familienfeier vor. Links spricht jemand, rechts wird gelacht und vor Ihnen erzählt Ihre Tochter gerade etwas. Sensia nutzt die Mikrofone beider Hörgeräte gemeinsam und richtet den Hörfokus stärker nach vorne aus.
Ihr Blick hilft dem Hörsystem dabei: Die Person, die Sie ansehen, rückt akustisch stärker in den Vordergrund.
Die Umgebung bleibt dabei weiterhin hörbar. Schließlich möchten Sie im Restaurant nicht nur eine einzelne Stimme hören und vom restlichen Raum völlig abgeschottet sein. Sensia versucht vielmehr, Sprache und Umgebung sinnvoll miteinander auszubalancieren.
Beim leistungsstärksten Modell geschieht ein großer Teil davon automatisch. Das Hörsystem erkennt eine schwierige Gesprächssituation und schaltet die passende Unterstützung selbst dazu. Ein zusätzliches Programm über die App auszuwählen, ist dadurch deutlich seltener nötig.
Die Technik dahinter – ganz einfach erklärt
Hinter ReSound Sensia stecken einige neue Funktionen. Die Namen klingen teilweise komplizierter, als sie im Alltag sind.
Ruhiges Wohnzimmer, Straße, Café oder Familienfeier: Hörsituationen verändern sich ständig.
AcoustIQ analysiert laufend die Geräusche in Ihrer Umgebung. Das System entscheidet anschließend, welche Funktionen gerade gebraucht werden. In einer ruhigen Unterhaltung arbeitet das Hörgerät dadurch anders als mitten in einem vollen Restaurant.
Tragen Sie zwei Sensia-Hörgeräte, arbeiten deren Mikrofone zusammen. Daraus entsteht ein besonders genauer Hörbereich nach vorne.
Schauen Sie Ihren Gesprächspartner an, kann dessen Stimme gezielter hervorgehoben werden. Stimmen und Geräusche von anderen Seiten treten stärker in den Hintergrund.
DNN steht für „Deep Neural Network“. Für den Alltag reicht eine viel einfachere Erklärung:
Das Hörsystem wurde darauf trainiert, Sprache und störende Geräusche besser voneinander zu unterscheiden.
Das hilft vor allem dort, wo mehrere Menschen sprechen oder viel Hintergrundlärm vorhanden ist. Beim Sensia 9 microRIE kann diese stärkere Unterstützung automatisch zugeschaltet werden. Beim Sensia 7 microRIE steht die DNN-Unterstützung ebenfalls zur Verfügung, wird jedoch über ein entsprechendes Hörprogramm genutzt.
Je nach Sensia-Modell und verwendetem Smartphone lassen sich Telefonate, Musik oder andere Audiosignale direkt über die Hörgeräte hören.
Unterstützt werden moderne Bluetooth-Verbindungen einschließlich Bluetooth LE Audio. Welche Funktionen mit Ihrem Smartphone möglich sind, hängt vom jeweiligen Gerät ab. ReSound führt dafür eine eigene Kompatibilitätsübersicht.
Sensia unterstützt außerdem Auracast.
Damit können Audiosignale künftig beispielsweise in Veranstaltungsräumen, bei Vorträgen, am Fernseher oder an anderen entsprechend ausgestatteten Orten direkt auf kompatible Hörgeräte übertragen werden. Sensia bringt diese Funktion bereits mit.
Die wiederaufladbaren Sensia-Modelle sind für einen ganzen Tag ausgelegt. ReSound gibt für die entsprechenden Modelle bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit an. Die tatsächliche Laufzeit hängt natürlich davon ab, wie intensiv beispielsweise Bluetooth und Streaming genutzt werden.
Welche ReSound-Sensia-Modelle gibt es?
Bei Sensia gibt es zwei Entscheidungen: Wo möchten Sie Ihr Hörgerät tragen? Und wie viel automatische Unterstützung wünschen Sie sich?
Das eigentliche Hörgerät sitzt klein hinter dem Ohr, der Lautsprecher sitzt im Gehörgang. Das microRIE ist sehr kompakt und wird nachts in die Ladestation gelegt.
Besonders interessant ist diese Variante für Menschen, die eine kleine Bauform, Akku und moderne Funktionen wie Bluetooth miteinander verbinden möchten.
Das Sensia 9 microRIE bietet außerdem die umfangreichste automatische Unterstützung für schwierige Gesprächssituationen.
Gut geeignet für:
Menschen, die häufig in Restaurants, bei Familienfeiern, Besprechungen oder anderen lebhaften Situationen unterwegs sind und möglichst wenig selbst am Hörgerät einstellen möchten.
Weniger passend:
Wer bewusst ein Hörgerät vollständig im Ohr tragen möchte oder lieber Batterien wechselt, statt regelmäßig zu laden.
Auch hier sitzt das Hörgerät klein hinter dem Ohr. Statt eines Akkus wird eine klassische Zink-Luft-Batterie verwendet.
Das kann praktisch sein, wenn Sie Hörgeräte lieber mit Batterien nutzen oder unterwegs unabhängig von einer Ladestation bleiben möchten. Für Deutschland wurde unter anderem eine Variante mit 312er-Batterie angekündigt.
Gut geeignet für:
Menschen, die die bewährte RIE-Bauform mögen und Batterien bevorzugen.
Weniger passend:
Wer sein Hörgerät am Abend einfach in eine Ladestation legen möchte und Batteriewechsel vermeiden will.
ITC bedeutet „In the Canal“. Das Hörgerät wird nach einem Abdruck individuell für Ihr Ohr gefertigt und sitzt im Gehörgang.
Der Vorteil: Hinter dem Ohr befindet sich kein separates Gehäuse. Je nach Variante sind auch drahtlose Funktionen möglich. ReSound bietet innerhalb der Sensia-Familie sowohl wiederaufladbare als auch batteriebetriebene maßgefertigte Modelle an.
Gut geeignet für:
Menschen, die ein maßgefertigtes Hörgerät direkt im Ohr bevorzugen und etwas Platz für Bedienung und zusätzliche Funktionen wünschen.
Weniger passend:
Bei sehr engen Gehörgängen oder bestimmten Hörverlusten kann eine andere Bauform sinnvoller sein. Das lässt sich erst nach einem Blick ins Ohr und dem Hörtest beurteilen.
CIC bedeutet „Completely in Canal“. Diese Modelle sitzen besonders weit im Gehörgang und fallen dadurch kaum auf.
Die sehr kleine Bauform hat allerdings Grenzen. Das Sensia CIC ist beispielsweise nicht drahtlos vernetzt. Wer Musik und Telefonate direkt vom Smartphone übertragen möchte, sollte deshalb eine andere Sensia-Variante anschauen.
CIC-Hörgeräte eignen sich laut ReSound vor allem bei leichtem bis mittlerem Hörverlust.
Gut geeignet für:
Menschen, denen eine besonders kleine und unauffällige Bauform wichtig ist.
Weniger passend:
Wer Bluetooth, umfangreiche Streaming-Funktionen oder eine besonders leistungsstarke Versorgung benötigt.
Sensia 4, 5, 7 oder 9 – was bedeuten die Zahlen?
Die Zahl beschreibt die Technikstufe. Für Sensia sind die Stufen 4, 5, 7 und 9 vorgesehen.
Schon ab Stufe 4 gehören die neue Erkennung der Hörumgebung und die Zusammenarbeit der Mikrofone zu den wichtigen Bestandteilen des Systems. Ab Stufe 7 kommt beim wiederaufladbaren microRIE die DNN-basierte Geräuschreduzierung hinzu.
Den größten Unterschied merkt man beim Sensia 9 microRIE: Hier kann die besonders starke Unterstützung bei Sprache im Lärm automatisch aktiviert werden. Das Hörgerät erkennt also selbst, wann die Situation schwieriger wird.
Welche Technikstufe sinnvoll ist, hängt deshalb weniger davon ab, ob eine höhere Zahl grundsätzlich „besser“ ist. Entscheidend ist Ihr Alltag.
Jemand, der viel zu Hause in ruhiger Umgebung lebt, stellt andere Anforderungen an ein Hörgerät als jemand, der regelmäßig Restaurants besucht, beruflich viele Gespräche führt oder häufig in größeren Gruppen unterwegs ist.
Für wen ist ReSound Sensia besonders interessant?
Sensia lohnt einen genaueren Blick, wenn Gespräche mit mehreren Personen für Sie anstrengend werden, Hintergrundgeräusche Sprache schnell überdecken oder Sie sich ein Hörgerät wünschen, das häufig selbst erkennt, welche Unterstützung gerade sinnvoll ist.
Auch Smartphone-Nutzer finden mit Bluetooth LE Audio, App-Steuerung und Auracast einige interessante Möglichkeiten.
Eine Besonderheit der Sensia-Familie sind außerdem CROS- und bimodale Lösungen. Sie können beispielsweise für Menschen mit einseitiger Taubheit beziehungsweise für bestimmte Nutzer eines Cochlear-Nucleus-Implantats interessant sein. Ob diese Versorgung infrage kommt, muss individuell geprüft werden.
Und für wen ist Sensia eher nicht die erste Wahl?
Nicht jeder braucht die umfangreichste Technik.
Wer hauptsächlich in ruhigen Situationen hört, kaum größere Gesprächsrunden erlebt und auf Bluetooth oder zusätzliche Komfortfunktionen keinen Wert legt, braucht möglicherweise keine Sensia-9-Ausstattung.
Auch die Bauform sollte nicht nur nach der Größe ausgewählt werden. Ein winziges Hörgerät im Gehörgang sieht zwar dezent aus, kann bei der Bedienung mit den Fingern schwieriger sein und bietet andere technische Möglichkeiten als ein microRIE.
Deshalb gehört zur Auswahl immer die Frage: Was muss das Hörgerät in Ihrem persönlichen Alltag können?
ReSound Sensia selbst ausprobieren
Auf dem Papier lässt sich viel über Mikrofone, künstliche Intelligenz und Geräuschreduzierung schreiben. Entscheidend ist, was davon bei Ihnen tatsächlich ankommt.
Wie klingt das Gespräch mit der Familie? Wie gut verstehen Sie im Café? Was passiert beim Fernsehen, im Auto oder beim Spaziergang durch die Stadt?
Bei Hörgeräte Reichart können Sie Hörgeräte 14 Tage kostenlos und unverbindlich probetragen. Das Hörsystem wird vorher auf Ihr Gehör eingestellt und anschließend nehmen Sie es mit in Ihren normalen Alltag. So lässt sich deutlich besser beurteilen, welche Bauform und welche Technikstufe wirklich zu Ihnen passen.
Sie möchten ReSound Sensia kennenlernen?
Vereinbaren Sie einen Termin bei Hörgeräte Reichart und probieren Sie das Hörsystem dort aus, wo es zählen muss: in Ihrem eigenen Alltag.